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Marktturbulenzen – was nun? Markt­tur­bu­len­zen – was nun?

Kurskor­rekturen und Ab­schwünge gehören an der Börse dazu. Bleib ruhig und be­halte deinen Anlage­horizont im Blick.

Wichtig: Bleib ruhig, auch wenn es an der Börse mal ruckelt.

Aktuelle Lage

Letzte Aktualisierung: 27. März 2026

Marktupdate: Geopolitische Spannungen belasten Finanzmärkte
Nach einem positiven Jahresstart mit zwei starken Anlagemonaten kam es seit Ende Februar zu einer breiten Marktkorrektur. Haupttreiber dieser Entwicklung ist die geopolitische Eskalation rund um den Iran. Die Blockade von Schiffsexporten durch die Strasse von Hormuz hat das Angebot an Öl und Gas verknappt. Dies führte zu einem Anstieg der kurzfristigen Energiepreise und höheren Inflationserwartungen. In der Folge zogen die Zinsen in Europa und den USA an, was die Finanzierungskonditionen verschärfte und die Kurse von Obligationen belastete. Auch die weltweiten Aktienmärkte sowie Gold verzeichneten teils deutliche Verluste.

Historisch betrachtet hatten geopolitische Krisen meist nur einen vorübergehenden Einfluss auf die globalen Finanzmärkte. Die jüngsten Zinserhöhungsfantasien halten wir für übertrieben und erwarten mittelfristig eine Erholung der Märkte. Kurzfristig bleibt die Lage angespannt und schwer zu prognostizieren. Mitte März haben wir unser Engagement in Schweizer Aktien ausgebaut, da sie in der jüngsten Abwärtsbewegung zu den relativen Verlierern gehörten. Gleichzeitig haben wir unser US-Aktien- und damit auch das USD-Exposure reduziert. Aktuell prüfen wir weitere selektive Zukäufe.

Was bedeu­ten die Markt­turbulenzen?

Krisen und Markt­korrekturen treten in unregelmässigen Abständen immer wieder auf. Auch nicht vorhersehbar ist, wie kräftig der Kursrückgang jeweils ausfallen wird sowie die Geschwindigkeit einer möglichen Markterholung.

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass auf Krisen meist längere Zeiten der Erholung folgen. Zum Beispiel kehrte nach der Finanzkrise 2008 der Swiss Performance Index (SPI), im Jahr 2013 wieder auf das Vorkrisenniveau zurück. Beim jüngsten Schock der Corona Pandemie dauerte die Kurserholung lediglich rund ein Jahr. Du kannst also ruhig abwarten und Krisen auch aussitzen, denn die Zeit ist unsere Freundin.

Marktturbulenzen sind Teil des Investierens und bringen Chancen mit sich. Mit langfristigen Investitionsplänen und einem diversifizierten Portfolio können solche Schwankungen besser gemanagt werden.

Es ist daher lohnenswert, Ruhe zu bewahren.

 

Langfristige Entwicklung des SPI

Was sind die grös­sten Fehler beim In­vestieren?

Beim In­vestieren pas­sieren Fehler, die sich negativ auf den Vermögens­aufbau auswirken können. Diese Fehler kommen am häufigsten vor:

Emotional handeln

Kursein­brüche und die daraus re­sultierenden Verluste können starke Zweifel auf­kom­men lassen und zu Panik­verkäufen verleiten. Dies ist verständlich aber lass dich nicht von Markt­schwankungen mitreissen.

Verkaufst du deine An­lagen bei einer negativen Per­formance, dann hast du einen sicheren Verlust erzielt. Lässt du dein Ver­mögen hingegen ruhen oder hast sogar den Mut, weiter An­lagen zu kaufen, so könnte sich dein Vermögen wieder aufbauen. Geduld zahlt sich meist aus.

Du möchtest noch mehr und tiefer­greifende Infor­mationen? Monatliche Updates zur Markt­lage findest du im Blog der Zürcher Kantonalbank.

 

Auf den richtigen Zeitpunkt warten

Nicht nur der Einstiegs­zeitpunkt ist entscheidend, sondern die Anlage­dauer. Lang­fristige Strategien zahlen sich meist besser aus als auf den richtigen Investitionszeitpunkt zu warten. Während du auf den perfekten Zeit­punkt wartest, könntest du bereits wertvolle Marktchancen verpasst haben. Oder in Kürze: Time, not timing.

frankly Tipp: Wir empfehlen dir den jährlich ge­planten Säule 3a Beitrag über eine Periode ge­staffelt ein­zuzahlen und zu in­vestieren z.B. mit einem Dauerauftrag. So wird der Ein­stands­preis geglättet und ver­hindert, dass du dich von deinen Emotionen leiten lässt.

 

Alte Börsenweisheit: It's time, not timing.

Die Kosten vergessen

Hohe Kosten können deine Rendite erheblich schmälern. Denk daran jeder ersparte Franken ist Geld, das du reinvestieren und für dich arbeiten lassen kannst. Achte auf die Kosten, die mit deinen Investitionen verbunden sind.

Unzureichende Diversifikation

Um Risiken zu streuen, solltest du dein Vermögen in verschiedene Unternehmen bzw. Wertpapiere investieren.

frankly bietet dir unterschiedliche Anlageprodukte an, die in verschiedene Anlageklassen investiert sind. Da diese Anlageprodukte bereits sehr gut diversifiziert sind, musst du kein Anlageexperte sein und viel Zeit damit verbringen, ein passendes Portfolio zusammenzustellen.

Du entscheidest einfach, wie viel Risiko du eingehen möchtest und wählst die passende Strategie. So einfach kann es sein.

Grundsätzlich gilt, je länger dein Anlagehorizont, desto höher darf deine Aktienquote sein. Daher, je kürzer dein Anlagehorizont, desto weniger Risiko solltest du eingehen. 

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